Direkt zum Inhalt

Site switcher

  • GAÄD
    GAÄD
  • Akademie
    Akademie
  • Merkurstab
    Merkurstab
  • Vademecum
    Vademecum
Akademie Anthroposophische Medizin GAÄD
AAM

AAM navigation

  • Studierende
  • Ärzt:innen in Weiterbildung
  • Fachärzt:innen
  • Veranstaltungen
  • Forschung
  • Akkreditierung
    • Akkreditieren von
      • Curriculare Seminare
      • Modulare Veranstaltungen
      • Kliniken und Abteilungen
      • Praxen
      • Arbeitskreise und Qualitätszirkel
  • Über uns
  • SPENDEN
Medizinisches Seminar Bad Boll

Was uns stärkt

Fatigue, Post-Covid/Post-Vac und sonstige Erschöpfungszustände ganzheitlich behandeln
19.06.2026
-
21.06.2026
, Bad Boll / Eckwälden
Fachärzt:innen, Ärzt:innen in Weiterbildung, Studierende der Medizin, Pharmazeut:innen, Kunst- und Körpertherapeut:innen, Psychotherapeut:innen, Heileurythmist:innen, Pflegekräfte, Heilpraktiker:innen

Veranstalter

Medizinisches Seminar Bad Boll e.V.
Veranstalter

Veranstaltungsort

WALA Heilmittel GmbH
Dorfstraße 1
73087 Bad Boll / Eckwälden
Deutschland

in Kooperation mit

GAÄD - Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V.
Kooperationspartner
Information

»Ich fühle mich, als wäre der Stecker gezogen worden« ist eine Äußerung, die nicht wenige von uns im unmittelbaren Umfeld bei Freund:innen, Kolleg:innen oder von Patient:innen hören. Oder kennen wir das Gefühl nicht auch von uns selbst? Das Deutsche Ärzteblatt berichtet: Angst vor einem Burnout hat unter den Beschäftigten in Deutschland zugenommen. 61 Prozent der Bundesbürger befürchten demnach, an Überlastung zu erkranken. Das sind elf Prozent mehr als vor der Coronapandemie im Jahr 2018, als dies nur jeder Zweite von sich sagte. Jeder Fünfte (21 Prozent) stuft demnach die Gefahr, ein Burnout zu erleiden, als »hoch« ein, vor der Pandemie waren es 14 Prozent. 40 Prozent bezeichnen die Gefahr immerhin als »mäßig«. Bezogen auf COVID konkretisiert das RKI: Bevölkerungsbasierte Studien berichten größtenteils Prävalenzen für Long COVID zwischen 5 % und 10 % bei Personen mit vorangegangener SARS-CoV-2-Infektion unter Berücksichtigung von Symptomen im Zeitraum von mindestens drei Monaten nach Infektion in Anlehnung an die vorläufige Falldefinition von Post-COVID-19 der WHO.

Was führt dazu, dass der Stresspegel allgemein zu steigen scheint, Erschöpfungszustände zunehmen und leibliche wie seelische Resignationen unseren Alltag bestimmen? Welche Rolle spielen dabei gestörte Schlafabläufe, ein »Overkill« an digitalen Informationen, die per SMS, WhatsApp, E-Mail oder sonstige Kanäle auf uns eindringen, vielleicht auch elektromagnetische Felder, die diese Informationen transportieren. Welche Rolle spielt Zeitmangel bei den Mahlzeiten, um ausreichend verstoffwechseln zu können, welchen Einfluss haben soziale Isolation sowie der Verlust innerer Bilder?

Interessanterweise kommt der Begriff »Stress« ursprünglich aus der Material-Forschung, ein Stück Stoff wird »gestresst« und Reiß-Tests unterzogen, bevor es z. B. als Bezug verarbeitet wird. Liegt dem Stress-Gefühl womöglich zugrunde, immer mehr als »Gegenstand«, als »Objekt« wahrgenommen zu werden, das immer mehr in immer kürzerer Zeit leisten soll? Wo holen wir Kräfte her? Woher schöpfen wir, wenn wir »schöpferisch« tätig sind? Setzt schöpferische Tätigkeit nicht gerade Kraft frei, obwohl wir am »werkeln« sind oder einfach mal schlafend »nichts tun«? Wir schöpfen Energie aus den Kräften der Nacht, aus gesunden Rhythmen, biologisch-dynamischer Nahrung, gesunden Bewegungsabläufen, Musik, zwischenmenschlicher Wärme und inneren Bildern, die uns einer geistigen Welt gegenüber wieder atmen lassen, einer Welt, aus der wir letztlich kommen und nach der wir eine innere Sehnsucht spüren. Somit sind therapeutische Ziele, den eigenen Leib wieder als »Instrument der Seele« zu erleben, die Natur um uns wieder als Kraftquelle zu entdecken und entsprechend zu erhalten, im Anderen nicht ein »Objekt«, sondern einen Mit-Menschen zu erkennen, der fühlt, mal schwache Phasen hat und in seiner Lebensmelodie auf der Suche nach echter Mitmenschlichkeit ist.

Wir freuen uns, Sie zu einem Seminar einladen zu können, in dem national wie international anerkannte klinisch, psychologisch und therapeutisch tätige Referent:innen der Frage nachgehen werden, was uns stärkt. Durch den interprofessionellen Ansatz wird deutlich, dass Lösungen nur orchestriert im Miteinander gefunden werden können. Besonders freuen wir uns auf den künstlerischen Abend mit Lucia und Demian Martin (Cello und Klavier) mit Klassik, Moderne und freien Improvisationen. Die Musik wird »unplugged« sein, also mit gezogenem Stecker, und wahrscheinlich gerade dadurch neue Kräfte freisetzen.

Eingangsvoraussetzungen und akkreditierte Stunden

Eingangsvoraussetzung:

Basiskenntnisse der Anthroposophischen Medizin

Ausbildungsstufen:

Stufe B:
Stufe C:
Eigenarbeit:

13h
6h
19h

Zertifikat/Bescheinigung:

Fortbildungszertifikat

Nach oben

Akademie Anthroposophische Medizin
der GAÄD e.V.
Herzog-Heinrich-Straße 18
80336 München

Impressum

Datenschutz

Wir stehen Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Sollten Sie uns nicht erreichen, schreiben Sie uns bitte eine Email.
089 716 77 76-11
akademie@gaed.de