18. Frühjahrstagung der Regionalgruppe Nord

Rhythmen der Biographie
Chancen der Lebensübersicht, Pflege der Schwellenübergänge

Freitag, 7. Februar und Samstag, 8. Februar 2020, in Hamburg

  

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


in welches Lebensgefühl, welche Weitsicht werden wir eintreten oder sind wir eingetreten, als wir unser 63. Lebensjahr vollendet haben?
Welche Chancen, Reichtümer und Wandlungsaufgaben liegen dann vor uns? Kann ein sich färbendes, welkendes Blatt auch schön sein? Wie gehen wir mit einem morschen, brechenden Ast an uns um? Welche Herausforderungen werden auf uns zukommen? Worauf können wir uns stützen, damit auch dieser Lebensabschnitt nicht nur durch Abgründe, Verzicht und Verlust gekennzeichnet sein wird?
Rudolf Steiner selbst hat geäußert, dass es nach dem 63. Lebensjahr kaum mehr Gesetzmäßigkeiten gibt. Zumindest die 7-Jahresrhythmen lösen sich dann auf.
Seither hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung um ca. 15 Jahre verlängert. Rüstige Achtzigjährige sind eher die Regel, als die Ausnahme. Mit Sechzigjährigen blicken wir in unseren Praxen auf eine zu gestaltende Behandlungsspanne von 20-30 Jahren. Damit stellen sich an uns in der Begleitung ganz andere Anforderungen, als vor 100 Jahren. Mit 60 Jahren haben sehr viele Menschen einen Lebensabschnitt vor sich, der länger als ihre gesamte Kindheit, Jugend und Ausbildung ist. Woran können wir in der Patientenbegleitung und -führung geisteswissenschaftlich anknüpfen?

Kurzbeiträge der Teilnehmer zu aktuellen Themen bitte beim Tagungsteam ankündigen, sie werden dann bei den Mitteilungen am Samstagnachmittag mit berücksichtigt.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie in Hamburg im Februar 2020 begrüßen zu dürfen.

Für den Vorbereitungskreis
Ulrich v. Rath, Timo Czech und Ivo Zsiros 

-> Programm