Programm und Anmeldung

Liebe Interessierte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wenn wir uns umschauen in unseren anthroposophischen Gemeinschaften, sei es in Kliniken, Schulen, heilpädagogischen Heimen oder anderen Einrichtungen, die aus der Anthroposophie heraus entstanden sind, sehen wir fast überall, wie die Kräfte nachlassen oder gar versiegen. Die Aufgabe scheint zu groß zu sein, der erforderliche Einsatz übersteigt die Möglichkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die notwendige Ernährung durch die Anthroposophie selber kann nur unzureichend stattfinden. Diesem Drama begegnen wir täglich in unserem Alltag. Es scheint wenig Hilfe in Sicht zu sein, und manchmal schleichen sich Resignation und Mutlosigkeit in die Herzen.

Rudolf Steiner sprach oft von dem Ereignis der Wiederkunft Christi im Ätherischen. Was hat sich da ereignet und wie kann es in unserem Leben wirksam werden? Gleichzeitig betonte er die Gefahren, die sich für die Menschheit ergeben würden, wenn dieses Ereignis verpasst oder verschlafen würde, so zum Beispiel in dem Vortrag: „Was tut der Engel in unserem Astralleib" vom 9.10.1918 in GA 182. Was können wir heute tun, um „aufzuwachen" für diese Wirklichkeit? Ein Weg ist das gemeinsame Üben an der inneren Durchdringung und Verlebendigung der Schriften und Vorträge Rudolf Steiners. Wir können in der gemeinschaftlichen Bemühung um lebensvolle, geisterfüllte Gedanken am Geistig-Seelischen des anderen Menschen aufwachen, wie beschrieben in dem Vortrag vom 3.3.1923, GA 257.

Eine andere Möglichkeit ist die meditative Vertiefung in den Grundsteinspruch, wie er von Rudolf Steiner bei der Weihnachtstagung zur Neubegründung der Anthroposophischen Gesellschaft 1923/24 übermittelt wurde. Diese Vertiefung kann ein Aufwachen zu dem eigenen seelisch - geistigen Wesen und zu der Geistigkeit in der Welt bewirken. - Auch im täglichen Leben können wir aufwachen für das, was jeder Tag von uns erwartet, und es geistesgegenwärtig ergreifen. Jede Handlung, jeder Gedanke, jede Begegnung wird dann bedeutungsvoll, und die Sinnhaftigkeit des Lebens wird unmittelbar erlebbar. Wir erlangen die nötige Stärke, Kreativität und Freude, um uns den Herausforderungen und den Nöten in der heutigen Zeit zu stellen und immer wieder neue Antworten in unserem täglichen Leben zu finden.

Nur durch allmähliches Erwachen für den Geist in uns selbst und für den Geist in der Welt können wir eine tragfähige Grundlage bilden, uns mit anderen Menschen solidarisch zu verbinden. Das schrittweise Erwachen dazu, wer ich wirklich bin und wer der Andere in Wahrheit ist, ermöglicht erst eine neue Gestaltung unserer sozialen Zusammenhänge, im Großen wie im Kleinen.

Bei unserer Tagung wollen wir uns mit Menschen treffen, die auch die Frage haben, wie ein gedeihliches Leben auf der Erde weiterhin möglich sein kann, und wo wir die Kräfte hernehmen können, um uns gemeinsam für die Zukunft von Erde und Menschheit einzusetzen.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und grüßen herzlich!

 

Janet Gillette, Kirsten Hanfland, Petra Lieder, Michaele Quetz, Wolfgang Rißmann
(Vorbereitungsgruppe)


Anmeldung | Gemeinschaftsbildung 2018

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