AGAM – Arbeitsgemeinschaft Ambulante Medizin

Die Arbeitsgemeinschaft wurde 1997 als Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte (ANÄ) gegründet, um einen netzwerkartigen Zusammenschluss von niedergelassenen Ärzten deutschlandweit zu realisieren. Die Arbeitsgemeinschaft war von Anfang an als öffentliche Zusammenkunft konzipiert, die innerhalb der GAÄD bekannt gemacht wird und für jeden ambulant tätigen Arzt offen steht.

In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass die generationsübergreifende Zusammenarbeit eine wesentliche Grundlage für die Zukunft der Anthroposophischen Medizin in Klinik und Praxis darstellt, zugleich gestalten sich die Formen ambulanter ärztlicher Tätigkeit vielfältig (z.B. selbstständig/angestellt, Einzel-/Gemeinschaftspraxis/MVZ u.a.). Zusätzlich zur curricularen oder individuellen Weiterbildung braucht es einen Ort des Erfahrungsaustausches und ein Forum für die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung der Ambulanten Medizin. Um dieser Wandlung und Öffnung Ausdruck zu verleihen, änderte das Netzwerk im Herbst 2015 den Namen in AGAM – Arbeitsgemeinschaft Ambulante Medizin.

Die AGAM versteht sich als Organ der GAÄD. Die Initiativträger der AGAM sind im Vorstand und als Vorstandsbeauftragte der GAÄD tätig und sorgen für den Informationsfluss in beide Richtungen.

 

Impulse der AGAM

  • Durch regelmäßige überregionale Treffen entstehen persönliche Kenntnis und Vertrautheit untereinander, so dass zwischen den Treffen kollegiale Kontakte erleichtert werden.
    ZUM NÄCHSTEN TREFFEN
  • In diesen dreimal jährlich in Kassel stattfindenden Treffen werden inhaltliche Aspekte der ambulant ärztlichen Tätigkeit vertieft und so erfahrungsbasierte Vorgehensweisen für einzelne Krankheitsentitäten erarbeitet. Einmal jährlich veranstalten die AGAM, die Akademie GAÄD und das Jungmedizinerforum ein Treffen, das generationsübergreifend Fragen zur Weiterentwicklung und Weiterbildung in der Ambulanten Medizin thematisiert und Zukunftsperspektiven erörtert.
  • Die AGAM ist ein Forum, in dem spezifische Probleme der ambulanten Anthroposophischen Medizin hinsichtlich juristischer und wirtschaftlicher Fragestellungen besprochen und Erfahrungen ausgetauscht werden.
  • Sie soll die Möglichkeit schaffen, im Gespräch und in Verhandlungen mit Politik, Kassenvertretern, Vertretern der anthroposophischen Arzneimittelhersteller und Berufsverbänden der anthroposophischen Therapien bundesweit in der GAÄD koordiniert auftreten zu können.
  • Seit 2015 hat der Listserver Forum Anthroposophische Medizin als Kommunikationsplattform den ehemaligen E-Mail-Verteiler der ANÄ abgelöst. Das Forum AM steht Kolleginnen und Kollegen aller Fachrichtungen der Anthroposophischen Medizin offen und vernetzt kommunikativ den ambulanten und klinischen Bereich.

 

Kontakt

  • Markus Wegner
    Facharzt für Allgemeinmedizin; als Haus- und Familienarzt in einer Gemeinschaftspraxis (GKV und PKV) sowie als Schularzt in Freiburg i. Br. tätig; Vorstandsbeauftragter der GAÄD für Verträge in der GKV; Delegierter der GAÄD im Dachverband Anthroposophische Medizin (DAMiD)
  • Cornelia und Jörn Buldmann
    Fachärzte für Allgemeinmedizin; als Haus- und Familienärzte sowie als Psychotherapeuten in einer Gemeinschaftspraxis (GKV und PKV) in Bielefeld tätig; Moderatoren des Listservers Forum AM
  • Carmen Eppel
    Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe; Einzelpraxis (GKV und PKV) in Heidenheim; Mitglied des Gesamtvorstandes der GAÄD